12. April 2025

Vorschau

Losen in der Demokratie? Wurde Aarau zufällig Hauptstadt?
Am «Tag der Republik» am 12. April 2025, genau 227 Jahre nach dem Inkrafttreten seiner Verfassung, wird im Aarauer Theater Tuchlaube dieses Theaterstück von Peter Ochs wieder ein Thema sein. Direkt davor wird es am diesjährigen «Tag der Republik» im Aarauer Rathaus ein Podium zum Thema «Demokratie und Losverfahren» geben. Der Direktor des Zentrums für Demokratie Aarau (ZDA), Daniel Kübler, wird dort das Forschungsprojekt betreffend ausgeloster Bevölkerungsräte vorstellen. Danach wird unter der Moderation von Claude Longchamp über das Thema diskutiert. Aus Stuttgart reist dafür Barbara Bosch, Staatsrätin von Baden-Württemberg für Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft und ehemalige Oberbürgermeisterin von Reutlingen (Partnerstadt von Aarau), an. Mit ihr auf dem Podium sind Hannah Werner, Assistenzprofessorin für vergleichende Politikwissenschaft mit Schwerpunkt demokratische Repräsentation am ZDA; Marc Steiner, Bundesverwaltungsrichter und Co-Fachgruppenleiter des Instituts «Public Sector Transformation» der Berner Fachhochschule; sowie Che Wagner, Programmleiter «Teilhabe» von Pro Futuris und Leiter des Projektes «Zukunftsrat». Auf diese Diskussion in Aarau darf man gespannt sein!

Mehr lesen auf weloveaarau.ch am 09.03 2025

Aarau feiert seine Revoluzzerzeit
Am Freitag werden in Aarau die Fahnen gehisst. Nicht die mit dem Stadtadler, sondern die in Grün, Rot und Gelb, die Flaggen der Helvetik. Damit stimmt sich die Stadt auf den Jahrestag der Ausrufung der Helvetischen Republik 1798 in Aarau ein, der sich am 12. April jährt. Seit 2020 wird der Tag gefeiert, diesmal fällt der Festtag auf einen Samstag.
Auf dem Programm stehen kostenlose Stadtführungen mit Stadtarchivar Raoul Richner («Aarau – das Revoluzzernest», 11 Uhr und 15 Uhr) und Claude Longchamp («Helvetiopolis», 14.15 bis 16 Uhr). Um 16.15 Uhr feiert die Ausstellung «Freiheitsbaum» im Foyer des Stadtmuseums Vernissage.
Um 16.45 Uhr lädt das ZDA im Rathaus zu einem Podium zum Thema Demokratie und Losverfahren, an dem unter anderem Barbara Bosch, Staatsministerin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung des Landes Baden-Württemberg (und ehemalige Oberbürgermeisterin von Aaraus Partnerstadt Reutlingen) teilnimmt. Um 18.30 Uhr hält Beat von Wartburg, Direktor der Merian-Stiftung, im Theater Tuchlaube ein Vortrag zu Peter Ochs, der nicht nur Revolutionär, sondern auch Schriftsteller und Theaterautor war. Von 16 bis 22 Uhr gibt es vor dem Rathaus eine Festwirtschaft. Um 20 Uhr folgen die Fanfaren der Aarauer Turmbläser sowie die Reden von Stadträtin Silvia Dell’Aquila und Kabarettistin Rebekka Lindauer. Ab 21.30 Uhr wird der Tag im Jugendkulturhaus Flösserplatz unter dem Titel «Echoes of 1798» gefeiert.

Landanzeiger am 01.04 2025

Auch dieses Jahr feiern wir den Tag der Republik!
Seit 2019 ist der 12. April ein städtischer Feiertag. Dieser wird auch dieses Jahr mit Führungen, Vorträgen, Reden und einem Fest vor dem Rathaus gefeiert.

Mehr lesen auf weloveaarau.ch am 10.04 2025

«Tag der Republik»: Aarau feiert die Zeit, als die Stadt noch ein Revoluzzernest war
Am 12. April 1798 hat Revolutionär Peter Ochs vom Aarauer Rathaus aus die Helvetik ausgerufen. Das wird seit 2020 gefeiert – dieses Jahr mit besonders hochkarätiger Beteiligung.

Am Freitag werden in Aarau die Fahnen gehisst. Nicht die mit dem Stadtadler, sondern die in Grün, Rot und Gelb, die Flaggen der Helvetik. Damit stimmt sich die Stadt auf den Jahrestag der Ausrufung der Helvetischen Republik 1798 in Aarau ein, der sich am 12. April jährt. Seit 2020 wird der Tag gefeiert, diesmal fällt der Festtag auf einen Samstag.

Mehr lesen auf aargauerzeitung.ch am 01.04 2025

Am 12. April erinnert sich die Stadt jeweils an den 12. April 1798.
Damals errichteten die revolutionären Franzosen die Helvetische Republik. Aarau wurde zur Hauptstadt der Schweiz. Die Alte Eidgenossenschaft war Geschichte. Der Gedenktag sei heute wichtiger denn je, sagen die Organisatoren.

Von Min. 5.13 – Min. 10.16 auf srf.ch/audio/regionaljournal-aargau-solothurn am 10.04 2025

Bericht zum Tag der Republik


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Mehr lesen auf aargauerzeitung.ch vom 14.04 2025

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Tag der Republik Flyer (PDF)

FEIER AM 12. APRIL 2026

FEIER AM 12. APRIL 2026

Am 12. April 2026, am Jahrestag der Ausrufung der Helvetischen Republik 1798 in Aarau, findet wieder der Tag der Republik für alle beim Rathaus statt. Organisiert vom Verein 12. April gibts an diesem Tag kostenlose Führungen zur Geschichte der Republik von 1798 von Claude Longchamp und Aarau Info. Ein Demokratieworkshop für Jugendliche und Kinder findet statt. Musik spielt auf. Es gibt Essen und Trinken. Vom Balkon des Aarauer Rathauses sprechen Peter Schneider sowie Shqipe Sylejmani, Duff und Elif Erisik ihre «Reden zur Republik».

Programm «Tag der Republik» 12. April 2026

14.00 Uhr – 15.30 Uhr (Start: Rathaus Aarau)

Kostenlose Führung von Aarau Info
u.a. mit dem Aarauer Stadtarchivar Raoul Richner

Führung Aarau – das Revoluzzer:innennest*

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Die Revoluzzerführung ermöglicht einen Einblick in die Zeit der Helvetik und führt Sie zu geschichtsträchtigen Orten um 1800. Auch hören Sie, was sich zu dieser Zeit in Aarau abspielte und warum Aarau zur ersten Hauptstadt ernannt wurde, wobei das Haus zum Schlossgarten 1798 rund fünf Monate lang als erster Schweizer Regierungssitz diente und das Helvetische Direktorium beherbergte. Erzählt wird auch über die Verkündung der Helvetik vom Aarauer Rathaus aus und in welchem Gasthaus revolutionäre Gedanken propagiert worden sind.
Start und Ende: Rathaus.

*) Anmeldung unter mail@aarauinfo.ch
oder 062 834 10 34


14.00 Uhr – 16.00 Uhr (Start: Alte Kantonsschule Aarau)

Kostenlose Führung von Claude Longchamp

Führung Helvetiopolis*

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Die Provinzstadt wird 1798 unvorbereitet erste Hauptstadt der Schweiz. Die Jahre der Helvetischen Republik markieren einen der tiefsten Einschnitte in der Schweizer Geschichte. Claude Longchamp zeigt, wo die Franzosen ein Nationaltheater planten, wie die helvetischen Behörden tagten, warum das Experiment scheiterte und die napoleonischen Kantone wie der Aargau entstanden und wo die neuen Institutionen wie Regierung, Parlament und Kantonsbibliothek untergebracht sind. Longchamp selber hat fast 20 Jahre da gewohnt, und erhellt unterwegs auch sein Aarau. 
Start: Alte Kanti, Ende: Dach des Kunsthauses.

*) Anmeldung unter mail@aarauinfo.ch
oder 062 834 10 34

14.00 Uhr – 16.30 Uhr (Stadtmuseum Aarau, 2. UG)

Demokratieworkshops mit demokrative.ch für Jugendliche und Kinder

Demokratie & Popcorn – So gut schmeckt Mitbestimmung

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In diesem Workshop spielst du, probierst aus und entscheidest mit. Gemeinsam entdecken wir, wie Zusammenleben funktioniert und warum Mitbestimmung wichtig ist. Wir entwickeln eigene Ideen, stimmen gemeinsam ab, erraten Geschichten und handeln demokratisch aus, wie wir unser Popcorn untereinander aufteilen. Für alle, die gerne mitbestimmen und dabei Popcorn essen!

Nach einem spielerischen Kennenlernen tauchen die Kinder Schritt für Schritt in das Thema Mitbestimmung ein. Anhand von Beispielen aus ihrem Alltag wie Schule, Freizeit oder Umwelt entwickeln sie eigene Ideen, stellen diese vor und entscheiden gemeinsam darüber. In kleinen Spielen und Geschichten entdecken sie, wo ihnen Demokratie im Alltag begegnet. Abwechslung aus Bewegung, Austausch und Nachdenken macht den Workshop lebendig. Zum Abschluss reflektieren die Kinder gemeinsam, was sie über Mitbestimmung, Zusammenleben und Gerechtigkeit gelernt haben. Der Workshop ist kostenlos.

Anmeldung bis 11.4.2026
via Link https://shorturl.at/w4BeR
oder QR Code.


15.00 Uhr bis 19.00 Uhr vor dem Rathaus

Bar, Essen und Trinken vor dem Rathaus

16.00 Uhr vor dem Rathaus

Musikalischer Einklang mit Salut les Copains

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Salut les Copains


16.30 Uhr vor dem Rathaus

Reden vom Balkon des Rathauses

Am 12. April 1798 verkündete Peter Ochs vom Balkon des Aarauer Rathauses aus die Republik. Auch dieses Jahr gibt es wieder Reden vom Balkon. Dazwischen Fanfaren der Aarauer Turmbläser.

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Am 12. April spricht Peter Schneider am gleichen Ort wie sein Namensvetter Ochs vor 228 Jahren – keine Brandrede, viel eher einen bürgerlichen Kommentar. Er verknüpft in seiner Ansprache staatspolitische Tiefe mit nachhaltigen Denkanstössen zur Lage der Republik.

Peter Schneider, Satiriker


Das St. Galler Tagblatt schrieb einst, Peter Schneider sei wohl der bekannteste Psychoanalytiker seit C. G. Jung. (Gut, der war ja auch nicht am Radio zu hören). Denn er ist noch viel mehr als Psychologe: Während drei Jahrzehnten hat er in der Radio SRF 3-Rubrik «Die andere Presseschau» als Satiriker regelmässig und scharfsinnig das veröffentlichte Zeitgeschehen kommentiert. Für den «Tages-Anzeiger» setzte er sich mit 1’000 Fragen auseinander in der Rubrik «Leser Fragen, Peter Schneider antwortet». Für die «SonntagsZeitung» schrieb er zwischen 2005 und 2023 die «P.S.»-Kolumne. Und auf Radio SRF 3 ging es jeweils sonntags gleich weiter mit der Hörspielserie «Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney», wo er als Erzähler zu hören war.

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Drei Frauen mit unterschiedlichen Generationen- und Migrationserfahrungen stellen eine einfache, aber unbequeme Frage: Wie offen ist die Schweizer Demokratie heute wirklich?

Duff (Gen-Z-TikTok-Queen), Elif Erisik (Medienpionierin) und Shqipe Sylejmani (Autorin)

In ihrer gemeinsamen Rede erzählen die drei Autorinnen und Künstlerinnen von der Geschichte der Demokratie in der Schweiz und von den Menschen, die sie geprägt haben. Sie verbinden historische Ereignisse mit persönlichen Erfahrungen und sprechen über Feminismus, Migration und die Rolle von Einwanderinnen und Einwanderern in der Entwicklung dieses Landes


Mit persönlichen und manchmal überraschenden Perspektiven erinnern die drei Frauen daran, dass Demokratie nie selbstverständlich ist – und dass sie auch auf den Schultern jener entstanden ist, die die Schweiz als Einwandererinnen und Einwanderer mit aufgebaut haben. Besonders auf den Schultern von Frauen, deren Stimmen lange überhört wurden und heute umso kraftvoller erklingen.


17.30 Uhr vor dem Rathaus

Ausklang mit Salut les Copains

Die heutige Jugend …

… lässt sich nicht mehr alles gefallen(!), denn sie stehen vor grossen Herausforderungen.

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Es ist wichtiger denn je, die eigene Meinung zu teilen und für eine gerechtere Welt einzustehen. Veränderung entsteht nicht von allein, sie braucht Menschen, die hinschauen, nachfragen und sich einmischen. Gerade junge Stimmen bringen neue Perspektiven, Mut und Energie in die oft sehr eingerosteten politischen Debatten.

Wir Jugendarbeitenden aus Aarau sammeln auf der Instagram-Seite @oakj_unterwegs eure Aussagen, die am 12. April sichtbar gemacht und ausgehängt werden.».