Kostenlose Führung von Aarau Info u.a. mit dem Aarauer Stadtarchivar Raoul Richner
Führung Aarau – das Revoluzzer:innennest*
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Die Revoluzzerführung ermöglicht einen Einblick in die Zeit der Helvetik und führt Sie zu geschichtsträchtigen Orten um 1800. Auch hören Sie, was sich zu dieser Zeit in Aarau abspielte und warum Aarau zur ersten Hauptstadt ernannt wurde, wobei das Haus zum Schlossgarten 1798 rund fünf Monate lang als erster Schweizer Regierungssitz diente und das Helvetische Direktorium beherbergte. Erzählt wird auch über die Verkündung der Helvetik vom Aarauer Rathaus aus und in welchem Gasthaus revolutionäre Gedanken propagiert worden sind. Start und Ende: Rathaus.
*) Anmeldung erforderlich unter mail@aarauinfo.ch oder 062 834 10 34
14.00 Uhr – 16.00 Uhr (Start: Alte Kantonsschule Aarau)
Die Provinzstadt wird 1798 unvorbereitet erste Hauptstadt der Schweiz. Die Jahre der Helvetischen Republik markieren einen der tiefsten Einschnitte in der Schweizer Geschichte. Claude Longchamp zeigt, wo die Franzosen ein Nationaltheater planten, wie die helvetischen Behörden tagten, warum das Experiment scheiterte und die napoleonischen Kantone wie der Aargau entstanden und wo die neuen Institutionen wie Regierung, Parlament und Kantonsbibliothek untergebracht sind. Longchamp selber hat fast 20 Jahre da gewohnt, und erhellt unterwegs auch sein Aarau. Start: Alte Kanti, Ende: Dach des Kunsthauses.
*) Anmeldung erforderlich unter mail@aarauinfo.ch oder 062 834 10 34
14.00 Uhr – 16.30 Uhr (Stadtmuseum Aarau, 2. UG)
Demokratieworkshops mit demokrative.ch für Jugendliche und Kinder
Demokratie & Popcorn – So gut schmeckt Mitbestimmung
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In diesem Workshop spielst du, probierst aus und entscheidest mit. Gemeinsam entdecken wir, wie Zusammenleben funktioniert und warum Mitbestimmung wichtig ist. Wir entwickeln eigene Ideen, stimmen gemeinsam ab, erraten Geschichten und handeln demokratisch aus, wie wir unser Popcorn untereinander aufteilen. Für alle, die gerne mitbestimmen und dabei Popcorn essen!
Nach einem spielerischen Kennenlernen tauchen die Kinder Schritt für Schritt in das Thema Mitbestimmung ein. Anhand von Beispielen aus ihrem Alltag wie Schule, Freizeit oder Umwelt entwickeln sie eigene Ideen, stellen diese vor und entscheiden gemeinsam darüber. In kleinen Spielen und Geschichten entdecken sie, wo ihnen Demokratie im Alltag begegnet. Abwechslung aus Bewegung, Austausch und Nachdenken macht den Workshop lebendig. Zum Abschluss reflektieren die Kinder gemeinsam, was sie über Mitbestimmung, Zusammenleben und Gerechtigkeit gelernt haben. Der Workshop ist kostenlos.
Am 12. April 1798 verkündete Peter Ochs vom Balkon des Aarauer Rathauses aus die Republik. Auch dieses Jahr gibt es wieder Reden vom Balkon. Dazwischen Fanfaren der Aarauer Turmbläser.
Eröffnung durch Gabriela Suter, Stadträtin und Nationalrätin
Peter Schneider: Denkanstösse
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Am 12. April spricht Peter Schneider am gleichen Ort wie sein Namensvetter Ochs vor 228 Jahren – keine Brandrede, viel eher einen bürgerlichen Kommentar. Er verknüpft in seiner Ansprache staatspolitische Tiefe mit nachhaltigen Denkanstössen zur Lage der Republik.
Das St. Galler Tagblatt schrieb einst, Peter Schneider sei wohl der bekannteste Psychoanalytiker seit C. G. Jung. (Gut, der war ja auch nicht am Radio zu hören). Denn er ist noch viel mehr als Psychologe: Während drei Jahrzehnten hat er in der Radio SRF 3-Rubrik «Die andere Presseschau» als Satiriker regelmässig und scharfsinnig das veröffentlichte Zeitgeschehen kommentiert. Für den «Tages-Anzeiger» setzte er sich mit 1’000 Fragen auseinander in der Rubrik «Leser Fragen, Peter Schneider antwortet». Für die «SonntagsZeitung» schrieb er zwischen 2005 und 2023 die «P.S.»-Kolumne. Und auf Radio SRF 3 ging es jeweils sonntags gleich weiter mit der Hörspielserie «Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney», wo er als Erzähler zu hören war.
Shqipe Sylejmani (Autorin), Duff (Gen-Z-TikTok-Queen) und Elif Erisik (Medienpionierin): Wer gehört zur Republik? Und wer steht noch nicht auf ihrem Balkon?
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Drei Frauen mit unterschiedlichen Generationen- und Migrationserfahrungen stellen eine einfache, aber unbequeme Frage: Wie offen ist die Schweizer Demokratie heute wirklich?
In ihrer gemeinsamen Rede erzählen die drei Autorinnen und Künstlerinnen von der Geschichte der Demokratie in der Schweiz und von den Menschen, die sie geprägt haben. Sie verbinden historische Ereignisse mit persönlichen Erfahrungen und sprechen über Feminismus, Migration und die Rolle von Einwanderinnen und Einwanderern in der Entwicklung dieses Landes.
Mit persönlichen und manchmal überraschenden Perspektiven erinnern die drei Frauen daran, dass Demokratie nie selbstverständlich ist – und dass sie auch auf den Schultern jener entstanden ist, die die Schweiz als Einwandererinnen und Einwanderer mit aufgebaut haben. Besonders auf den Schultern von Frauen, deren Stimmen lange überhört wurden und heute umso kraftvoller erklingen.